Schrift

Schrift verkleinern Standard Schriftgröße Schrift vergrößern

« Zurück

Angststörungen

Angst ist ein grundlegendes Gefühl, das sowohl beim Menschen wie auch bei Tieren auftritt. Angst hat eine schützende Funktion, denn sie bewahrt vor Gefährdungen, indem sie als Signal für Bedrohungen jeglicher Art fungiert. Der gesunden Angst liegt eine korrekte Bewertung der Situation zugrunde. Kommt es jedoch zu übermäßigen und unrealistischen Ängsten, die langfristig zu Störungen in wichtigen Lebensbereichen führen, spricht man von Angststörungen.

Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen »

Generalisierte Angststörung

Jeder Mensch fühlt sich manchmal ängstlich. Wenn man wirklich in Gefahr ist, hat Angst eine gesunde Schutzfunktion. Zu starke Ängste und Sorgen können jedoch zu einer ernsten Belastung für einen Menschen werden. Wer über sechs Monate in einem Zustand der Ängstlichkeit lebt, die Ängste also schon chronisch sind, leidet an einer Generalisierten Angststörung.


Posttraumatische Belastungsstörung

Die Posttraumatische Belastungsstörung ist eine oft lang anhaltende Störung, die durch ein massiv belastendes Ereignis, das außerhalb des Rahmens der normalen menschlichen Erfahrung liegt, ausgelöst wird. Zu diesen traumatischen Ereignissen gehören beispielsweise Katastrophen, Unfälle, Vergewaltigung und andere Gewaltverbrechen. Ein typisches Symptom der Posttraumatischen Belastungsstörung ist das häufige und intensive Wiederdurchleben des Ereignisses. 


Panikattacken und Panikstörung

Panikattacken sind plötzlich auftretende Angstanfälle, die in der Regel nicht länger als 30 Minuten andauern. Panikattackensymptome zeigen sich im körperlichen, gefühlsmäßigen, gedanklichen und im Verhaltensbereich. Helfen kann eine psychotherapeutische Behandlung durch einen psychologischen Psychotherapeuten. Insbesondere die Konfrontationstherapie, ein Bestandteil der kognitiven Verhaltenstherapie, hat sich als besonders wirksam erwiesen.


Hypochondrie

Unter Hypochondrie versteht man die krankhafte Angst vor Krankheit. Ein Hypochonder lebt in der ständigen Angst, an einer unerkannten Krankheit zu leiden. Die Ängste können vorübergehend auftreten, aber auch überdauernd sein. Dies kann zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen.


Soziale Phobie

Die soziale Phobie ist eine sehr verbreitete Angststörung. Rund jeder Zehnte leidet im Laufe seines Lebens irgendwann einmal daran. Menschen, die an einer sozialen Phobie leiden, haben Angst davor, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Sie haben Angst, von anderen beurteilt, prüfend betrachtet und möglicherweise kritisiert zu werden. Sie haben Angst davor, sich in der Öffentlichkeit zu blamieren und zu versagen. Die Angstsymptomatik äußert sich zum Beispiel in Erröten oder Zittern oder in der Angst zu erbrechen.


Kritik und Wünsche zu den Inhalten Kritik und Wünsche zu den Inhalten »

« Zurück

©2018 Praxeninformationsseiten | Impressum